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Das Europäische Ombudsmann-Institut (European Ombudsman Institute) ist ein Kompetenzzentrum zum Austausch von Wissen und Informationen zwischen Ombudspersonen.
Als Bürger aus einem europäischen Land finden Sie bei uns die Adresse des Ihnen nächstgelegenen Ombudsmannes oder Ombudsfrau.
Als Ombudsmann finden Sie bei uns alles, was Sie für Ihre Arbeit suchen: Rechtsgrundlagen und Tätigkeitsberichte von Kollegen, Papiere von Ombudsmann-Konferenzen, Expertisen zu besonderen Problemen...


TERMINE

28.09.2012 - Vorstandssitzung EOI - St. Petersburg - Russia
13.11.2012 - 16.11.2012    IOI - Conference and General assembly, Wellington - New Zealand    
                                                      www.confer.co.nz/wcioi/     

19.09.2013 - Vorstandssitzungen EOI
20.09.2013 - EOI-Arbeitstagung
21.09.2013 - Generalversammlung EOI - Innsbruck






Infopoint - News


 

European network of ombudsmen

http://eno.ombudsman.europa.eu/cms/render/live/en/sites/enonet/home.html

  


 Ullrich Galle erhält die höchste Auszeichnung der Republik Polen

 

Beck gratuliert Ulrich Galle

Der polnische Staatspräsident hat dem ehemaligen rheinland-pfälzischen Bürgerbeauftragen Ullrich Galle das Verdienstkreuz in Gold der Republik Polen verliehen. Ministerpräsident Kurt Beck nahm an der Überreichung im polnischen Generalkonsulat in Köln teil und gratulierte zu dieser hohen Ehrung sehr herzlich.


„Ullrich Galle hat als Gewerkschafter, als Minister und als Bürgerbeauftragter Solidarität und Menschlichkeit zum Maßstab seines Handelns gemacht“, betonte der Ministerpräsident bei der Feierstunde. 15 Jahre habe Galle das Amt des Ombudsmanns hervorragend ausgefüllt und das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf eine gesetzeskonforme und auch menschliche Behandlung durch Behörden und Verwaltungen sehr engagiert eingefordert. Auf seinem Gebiet habe er aber nicht nur für Rheinland-Pfalz, sondern auch auf europäischer Ebene vieles bewirken können. „Als Präsident des Europäischen Ombudsmann-Institutes hat Ulli Galle dazu beigetragen, die Idee vom Bürgerbeauftragten europaweit zu fördern und zu vernetzen“, sagte Beck. Ihn verbinde mit Galle eine lange politische und persönliche Freundschaft. Deshalb freue er sich mit ihm über diese hohe polnische Anerkennung seines Engagements für Menschenrechte und Völkerverständigung.

Die polnische Generalkonsulin Jolanta Róza Kozlowska dankte Ullrich Galle bei der Überreichung für seine herausragenden Verdienste und betonte, dass diese Ehrung auch im bilateralen polnisch-deutschen Kontext wichtig sei.

 
 
 

Grußwort

der Beauftragten für Bürgerrechte der Republik Polen Prof. Irena Lipowicz anlässlich der Überreichung des Verdienstkreuzes in Gold der Republik Polen

an Herrn Ullrich Galle

Sehr geehrter, lieber Herr Galle,

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hohe Festversammlung,

für die Einladung zum Festakt der Überreichung des Verdienstkreuzes in Gold der Republik Polen an Herrn Ullrich Galle möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Leider ist es mir wegen früher eingegangener Verpflichtungen nicht möglich, persönlich an dieser Feierstunde teilzunehmen. So darf ich mit Ihnen die Freude teilen, indem ich an Sie folgende Worte richte, die Frau Generalkonsulin Jolanta Róża Kozłowska dankeswerterweise Ihnen vorliest.

Ich möchte hiermit meine herzlichsten Glückwünsche an Herrn Ullrich Galle zu diesem feierlichen Anlass richten. Der polnische Staatspräsident hat Ihnen das Verdienstkreuz in Gold der Republik Polen auf Antrag meines unter tragischen Umständen verstorbenen Vorgängers Dr. Janusz Kochanowski verliehen. Deswegen ist es für mich als amtierende Beauftragte für Bürgerrechte ganz besonders wichtig, die Worte der Anerkennung und der Dankbarkeit an den Auszuzeichnenden richten zu können.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Herr Ullrich Galle studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Göttingen und Mainz. Er schloss sich Anfang 1973 der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) zunächst als Gewerkschaftssekretär an, wurde später zum stellvertretenden Vorsitzenden und dann auch zum Vorsitzenden des ÖTV-Bezirkes Rheinland-Pfalz ernannt. Er amtierte im Kabinett des Ministerpräsidenten Rudolf Scharping vom Jahr 1991 bis zum Jahr 1994 als Minister für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit. In den Jahren 1995-2010 war er Bürgerbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz.

Seine langjährige Erfahrung in der Gewerkschaftstätigkeit und die Kenntnis der sozialen Thematik haben dazu beigetragen, dass er als Ombudsmann sehr engagiert war und mit großer Energie seine Mission „…die Stellung des Bürgers im Verkehr mit den Behörden zu stärken" und „…auf eine einvernehmliche Erledigung der Angelegenheit hinzuwirken", erfüllte. Er setzte sich für die Interessen der Hilfe suchenden Menschen gegenüber der Verwaltung entschieden ein, war der erste Bürgerbeauftragte der auch Sprechtage in Gefängnissen abhielt und einer der Vorläufer, der die Idee von öffentlichen Petitionen unterstützte. Ullrich Galle legte immer großen Wert auf Überparteilichkeit, die in der Aufgabe als Ombudsmann uns allen den Weg zeigen sollte.

Seine Aktivität und Professionalität haben Anerkennung nicht nur auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz, sondern auch auf europäischer Ebene gefunden. Er engagierte sich zunächst seit 2005 als Vizepräsident des Europäischen Ombudsmann-Instituts (EOI) auch in die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Frankreich, Luxemburg und Belgien. Herr Ullrich Galle wurde dann im Jahr 2007 durch die Generalversammlung des EOI zu seinem

neuen Präsidenten gewählt. Unter seiner Leitung wurde das EOI zu einer Organisation, die nicht nur die Vielfalt der Ombudsmann-Institutionen in Europa und in der Welt zur Kenntnis nimmt, sondern aktiv diese Institutionen unterstützt, die für ihre Unabhängigkeit und Effizienz im Aufbau und Schutz der Menschenrechte in schwierigen und sozialen Bedingungen kämpfen. Als Präsident war er bedeutend für die Stärkung der Ombudsmann-Institutionen in Mittel- und Osteuropa tätig. Für das Engagement Herrn Galle fühle ich zum verbindlichsten Dank verpflichtet.

Umso mehr ist es mir eine große Freude, dass eine so außergewöhnliche Persönlichkeit heute das Verdienstkreuz in Gold der Republik Polen entgegennimmt. Die Anerkennung für das Werk Herrn Ullrich Galle als verdienten Verfechter der Menschenrechte ist wichtig nicht nur im menschenrechtlichen sondern auch im bilateralen polnisch-deutschen Kontext. Denn diese Anerkennung trägt ohne Weiteres auch zu der Vertiefung der beiderseitigen Zusammenarbeit unserer Länder bei. Mit größter Genugtuung werde ich den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, mit dem ich eng zusammenarbeite, und dessen hochrangige Delegation ich vor einem Jahr in Büro der Beauftragten für Bürgerrechte in Warschau zu Gast haben durfte, über das heutige erfreuliche Ereignis in Kenntnis setzen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Ich darf Herrn Galle für die Zukunft weiterhin gute Gesundheit, viel Glück und persönliches Wohlergehen wünschen und Ihnen allen dafür danken, dass Sie auf sich den Weg nach Köln genommen haben, um dem Festakt beizuwohnen.

 

 

 

LA N D TAG R H E I N LA N D - P FA L Z P R E S S E I N F O R M A T I O N Mainz, 26.04.2012

WEITERE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE IN UNSERER PRESSESTELLE DEUTSCHHAUSPLATZ 12 • 55116 MAINZ • TELEFON • 06131- 208-2430 • TELEFAX • 06131-208-2590 INTERNET: http://www.landtag.rheinland-pfalz.de • E-MAIL: presse@landtag.rlp.de

Ullrich Galle erhält das Goldene Verdienstkreuz der Republik Polen

Hohe Auszeichnung für den ehemaligen Präsidenten des Europäischen Ombudsmann Instituts

Ullrich Galle wird am 27. April 2012 von dem polnischen Staatspräsidenten mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen ausgezeichnet.

Der frühere Präsident des Europäischen Ombudsmann Instituts und Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz a.D. Ullrich Galle erkannte bereits während seiner Amtszeit, vor welchen Herausforderungen die Bürgerbeauftragten in den jungen Demokratien und Transformationsländern stehen. So war es für ihn nur konsequent, dass er sich stets für die Förderung der Ombudsmann-Institutionen in Mittel- und Osteuropa engagiert hat. Besondere Verdienste hat sich Ullrich Galle im Rahmen seines Einsatzes für in der Bundesrepublik lebende polnische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger erworben, die Schwierigkeiten mit deutschen Behörden hatten und für die Galle oftmals Lösungen für ihre Probleme gefunden hat. Zudem setzte sich der ehemalige Bürgerbeauftragte und Staatsminister a.D. Ullrich Galle während seiner gesamten Amtszeit für die Einhaltung und Achtung der Menschenrechte ein. Für diesen Einsatz wird er von dem polnischen Staatspräsidenten mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen ausgezeichnet.

Ehrengäste, die an dem Festakt teilnehmen waren u.a. der Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz Kurt Beck, sowie der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz Dieter Burgard und der Generalsekretär des Europäischen Ombudsman-Institutes Dr. Josef Siegele.

Mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen würdigte der polnische Staatspräsident das Engagement von Ullrich Galle bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiete von Menschenrechts-, Bürgerschutz- und Ombudsmann-Fragen.

 

 

Pressemitteilung

Nr. 3/2012

vom  30. April 2012

 

 

 


 

Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz

                                                                                                                                                                                                                                       

 

 

Ehrung für Ullrich Galle  

 

 

Der ehemalige rheinland-pfälzische Bürgerbeauftragte Ullrich Galle erhielt aus der Hand der polnische Generalkonsulin Jolanta Róza Kozlowska das Verdienstkreuz in Gold der Republik Polen. Der polnische Staatspräsident verlieh ihm diesen Orden für sein Engagement in der Hilfe für die Ombudsmann-Institution in Polen.

Ministerpräsident Kurt Beck gratulierte bei der Überreichung im polnischen

Generalkonsulat in Köln  Ullrich Galle sehr herzlich und betonte  insbesondere seinen grenzüberschreitenden Einsatz für mehr Völkerverständigung. 

Dieter Burgard, Bürgerbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz sowie Dr. Josef Siegele, Generalsekretär vom Europäischen Ombudsmann-Institut Innsbruck und Ausschussvorsitzender Peter Wilhelm Dröscher, MdL schlossen sich den Glückwünschen an.

Irena Lipowicz, nationale Ombudsfrau Polens, betonte in ihrem schriftlichen Grußwort, die konkrete Hilfestellung Ullrich Galles, sowie seinen Einsatz zur Einhaltung und Achtung der Menschenrechte.  

Ullrich Galle erinnerte in seiner Dankrede an seine Freundschaft zu Janusz Kochanowski, dem damaligen polnischen Ombudsmann für Bürgerrechte, der beim tragischen Flugzeugabsturz bei Smolensk am 10. April 2010 gemeinsam mit Polens Staatspräsident Lech Kaczyński sein Leben verlor. Galles Dank galt besonders  auch seiner Familie und den Freunden.

 

 

Foto: von links: Dieter Burgard, Ullrich Galle, Dr.Josef Siegele ( EOI Innsbruck )


 

EOI Board in Florence hosted by Tuscany Region Ombudsman ,  13.04.2012

 

 

(Gasparrini, Franchini, Volgger, Siegele)

 

On 13th April the Board Meeting of Directors of EOI took place in Florence.

 

17 national, regional and local Ombudsmen and individual members of the Board from different countries of Europe (Austria, Belgium, Bulgaria, Germany, Italy, Netherlands, Russian Federation, Serbia) met hosted by Tuscany Regional Ombudsman and Parliament of Tuscany Region.

 

During the Board Meeting 4 new members (2 from the Russian Federation, 1 from Bulgaria and 1 from Serbia) (1 Municipal and 1 Regional Ombudsman as well as 2 individuals) were admitted to the EOI. A Memorandum of Agreement with Padua University Human Rights Centre was approved as well and it will be signed during the next days and it was discussed that soon within this cooperation a publication about „Every days´ work of the Ombudsman“ with contributions of several EOI Members will be produced.

 

2013 will be an important date for the Institute since it will be its 25th Anniversary and it will be celebrated in Innsbruck along with the General Assembly. The next Board meeting will take place in St. Petersburg in September 2012.

 

Members were welcomed in the morning by the President of Tuscany Parliament, On. Alberto Monaci, and by the President of Florence City Council, Dr. Riccardo Giani, who welcomed the Board in Palazzo Vecchio.

 

Ombudsman of Tuscany Region, Lucia Franchini, Board Member of EOI, was very happy about the success of the Board and said "I'm very happy with the results of discussion that took place during this board, which I hope will be useful to reinforce the ombudsman in Italy as well. I wish to thank the President, General Secretary of EOI and all Board members who attended the Board here in Florence, and I hope that they had a pleasant stay here in Florence. I wish to thank as well President of Parliament of Tuscany Region for hosting the Board meeting offering us lunch and gifts by Tuscany Parliament and his welcoming and President of City Council who offered us a tour of Palazzo Vecchio. I am also glad about Roberto and Tommaso Cavalli who offered bottles of their Tenuta degli Dei wine to Board Members. And I want to add that it is a nice symbol and omen of  dialogue and cooperation among all people that ombudsman and EOI try to develop and grow up the fact that a typical product of our territory get to an Austrian based Institute as EOI through Ursula Thurner, an Austrian manager who works here in Tuscany."

 

 

German version:

 

Am 13. April fand die Vorstandssitzung des EOI in Florenz statt.

 

17 nationale, regionale und lokale Ombudspersonen und individuelle Mitglieder des Vorstandes aus verschiedenen europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Italien, Niederlande, Russische Föderation, Serbien) trafen sich. Die Gastgeber waren der Toskanische Regionale Ombudsman und das Parlament der Region Toskana.

 

Auf der Vorstandssitzung wurden 4 neue Mitglieder (2 aus der Russischen Föderation,  1 aus Bulgarien und 1 aus Serbien) (1 regionale und eine 1 kommunale Ombudsperson sowie 2 Einzelpersonen) in das EOI aufgenommen. Ein Vermerk über eine Vereinbarung mit dem Menschenrechtszentrum der Universität Padua wurde auch angenommen und er wird während der nächsten Tage unterschrieben werden. Es wurde besprochen, dass bald im Rahmen dieser Zusammenarbeit eine Veröffentlichung über „Die tägliche Arbeit des Ombudsmans“ mit Beiträgen von mehreren EOI Mitgliedern herauskommen wird.

 

2013 wird ein wichtiges Datum für das Institut, da es sein 25-jähriges Bestehen feiert und diese Feier in Innsbruck während der Generalversammlung stattfinden wird. Die nächste Vorstandssitzung wird im September 2012 in St. Petersburg abgehalten werden.

Die Mitglieder werden am Morgen vom Präsidenten des Toskanischen Parlaments, On. Alberto Monaci, willkommen geheißen und vom Präsidenten des Stadtrats von Florenz, Dr. Riccardo Giani, der den Vorstand im Palazzo Vecchio empfing.

 

Der Ombudsman der Region Toskana, Lucia Franchini, Vorstandsmitglied des EOI, war sehr erfreut über den Erfolg der Vorstandssitzung und sagte: "Ich bin sehr glücklich über die Ergebnisse der Diskussion, die während dieser Vorstandssitzung stattgefunden hat,  die, wie ich hoffe, auch nützlich sein werden, auch den Ombudsman in Italien zu bestärken. Ich möchte der Präsidentin, dem Generalsekretär des EOI und allen Vorstandsmitgliedern, die an der Sitzung teilgenommen haben, danken und ich hoffe, dass sie einen angenehmen Aufenthalt hier in Florenz hatten. Ich möchte auch dem Präsidenten des Parlaments der Region Toskana danken, dass er als Gastgeber für die Vorstandssitzung aufgetreten ist, zum Mittagessen eingeladen hat, die Geschenke vom Toskanischen Parlament und seine Grußadresse und dem Präsidenten des Stadtrates, der uns eine Besichtigung des Palazzo Vecchio geboten hat. Ich freue mich auch über  Roberto und Tommaso Cavalli, die Flaschen ihres Tenuta degli Dei Weines den Vorstandsmitgliedern angeboten haben. Und ich möchte hinzufügen, dass es ein nettes Symbol und Omen für den Dialog und die Zusammenarbeit unter allen Menschen ist, dass der Ombudsman und das EOI versuchen, die Tatsache zu entwickeln und wachsen zu lassen, dass ein typisches Produkt unserer Gegend zu einem in Österreich gelegenen Institut wie das EOI  kommt durch Ursula Thurner, eine österreichische Managerin, die hier in der Toskana arbeitet.“

 

 

 

  


 

Diritti sociali fondamentali vanno protetti

Il diritto a lavoro, formazione e assistenza a malati e anziani –sono solo alcuni dei diritti sociali fondamentali dei cittadini dell'Unione Europea. Purtroppo la vita quotidiana è diversa. In futuro gli Ombudsman italiani vogliono mettere in pratica questi diritti sociali fondamentali in modo più efficace.

 

In futuro i diritti sociali fondamentali dell'UE devono essere messi in pratica in modo migliore. Questo l’hanno concordato gli Ombudsman italiani in un seminario tenuto con Daniele Lugli, l’Ombudsman della regione Emilia Romagna, a Bologna. Erano presenti Marco Mascia, direttore dell’Istituto Diritti Umani dell’Università di Padova, Antonio Caputo, coordinatore degli Ombudsman italiani, Rafael Ribò dell’Istituto Internazionale dell’Ombudsman IOI, Eija Salonen dell’ufficio dell’Ombudsman Europeo e rappresentanti di organizzazioni, che si dedicano al tema della migrazione. L’Istituto Europeo dell’Ombudsman è stato rappresentato dalla difensora altoatesina Burgi Volgger. “Secondo noi beni comuni come lavoro, formazione, abitare e assistenza a anziani e a malati devono essere garantizzati” afferma Volgger. In questo contesto è anche stato discusso come mettere in pratica in modo migliore la Carta dei Diritti Fondamentali dell'Unione Europea. “La Carta contiene i diritti e valori fondamentali che una società considera importante per un’esistenza degna di un uomo. Ognuno gode di questi diritti, indipendentemente dalla propria nazionalità” dice Volgger. Ne godono anche stranieri e apolidi. Volgger spiega che “il compito degli Ombudsman italiani è quello di convertire questi diritti sociali fondamentali in principi concreti e renderli vivi per i cittadini nella loro vita quotidiana”.

 

Applicare meglio i diritti sociali fondamentali

 

Soprattutto il diritto a lavoro, formazione, abitare e assistenza a malati sono diritti, dei quali i cittadini godono quotidianamente nel loro contatto con le singole autorità. “Su questo campo esiste una base comune per il lavoro degli Ombudsman italiani”, dice Volgger. Il Consiglio Europeo, il Parlamento Europeo ed anche l’Assemblea Generale delle Nazioni Unite sottolineano il ruolo degli Ombudsman per la tutela dei diritti dell’uomo e per la salvaguardia dei diritti sociali fondamentali nelle loro raccomandazioni e risoluzioni.

I 14 Ombudsman regionali italiani concordano, che il concetto di “un’ottima amministrazione” non è solo un elenco di norme giuridiche, ma comprende anche il concetto di giustizia e lealtà che va al di là della legalità.

 

Perspettive del futuro per gli Ombudsman in Italia

Come Presidente dell’IEO la signora Volgger è dell’opinione che „ogni forza debba essere concentrata, affinchè - come è normale in tutta l’Europa - venga finalmente inaugurato un Ombudsman nazionale. Inoltre il compito della tutela dei diritti dell’uomo dovrebbe essere assegnato formalmente agli Ombudsman nel momento della ratificazione del protocollo supplementare per l’OPCAT, la Convenzione delle Nazioni Unite contro la tortura. Secondo l’affermazione di Volgger “queste due misure sono necessarie per rafforzare notevolmente il sistema italiano dell’Ombudsman e solo sotto queste condizioni gli Ombudsman italiani possono tutelare effettivamente i diritti fondamentali e i diritti dell’uomo”.




Soziale Grundrechte müssen geschützt werden

Recht auf Arbeit, Bildung, Wohnen und Versorgung bei Krankheit und Versorgung im Alter  – das sind nur einige der sozialen Grundrechte der Bürger der EU. Leider sieht es in der Praxis oft anders aus. Die Volksanwälte Italiens wollen in Zukunft für eine effizientere Umsetzung dieser sozialen Grundrechte sorgen.

 

Die sozialen Grundrechte der EU müssen in Zukunft besser umgesetzt werden. Darauf haben sich die italienischen Volksanwälte auf einem Seminar des Volksanwaltes der Region Emilia Romagna, Daniele Lugli, in Bologna verständigt. Anwesend waren Marco Mascia, Direktor des Institutes für Menschenrechte an der Universität in Padova, Antonio Caputo, der Koordinator der italienischen Volksanwälte, Rafael Ribò vom Internationalen Ombudsman-Institut IOI, Eija Salonen vom Büro des Europäischen Ombudsmans und Vertreter von Organisationen, welche sich mit dem Thema Migration befassen. Für das Europäische Ombudsman Institut war Südtirols Volksanwältin Burgi Volgger vertreten. „Es geht uns darum, dass den Menschen grundlegende Lebensgüter wie Arbeit, Bildung, Wohnen oder auch Versorgung in besonderen Lebenssituationen wie Krankheit und Alter garantiert werden“ erklärt Volgger. Dabei wurde vor allem über eine bessere Umsetzung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union diskutiert. „Sie enthält die grundlegenden Rechte und Werte, die für eine menschenwürdige Existenz von der Gesellschaft als notwendig erachtet werden. Diese Rechte stehen allen Menschen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit offen“, so Volgger. Sie stehen allen Menschen, also auch Ausländern und Staatenlosen offen. „Es ist Aufgabe der italienischen Volksanwälte, diese sozialen Grundrechte in konkrete Grundsätze umzuwandeln und sie so für die Bürger in ihrem Alltag lebendig werden zu lassen“, sagt Volgger.

 

Soziale Grundrechte besser umsetzen

 

Vor allem das Recht auf Arbeit, Bildung, Wohnen und Krankenversorgung sind Rechte, die die Bürger täglich im Umgang mit Verwaltung in Anspruch nehmen können.„Auf diesem Gebiet gibt es eindeutig eine gemeinsame Grundlage für die Arbeit der italienischen  Volksanwälte“, ist Volgger überzeugt. Der Europarat, das Europäische Parlament und nicht zuletzt die Generalversammlung der Vereinten Nationen unterstreichen in grundlegenden Empfehlungen und Resolutionen die Rolle der Volksanwälte beim Schutz der Menschenrechte und der Wahrung der sozialen Grundrechte. 

Die 14 regionalen italienischen Volksanwälte waren sich einig, dass das Konzept einer „guten Verwaltung“ nicht nur als eine Reihe von Rechtsnormen verstanden werden soll, sondern auch als über die Rechtmäßigkeit hinausgehendes Konzept von Gerechtigkeit und Fairness.

 

Zukunftsaussichten der Volksanwälte in Italien

Als EOI Präsidentin ist Volgger der Meinung, dass „alle Kräfte zu bündeln sind, damit - so wie in ganz Europa üblich - endlich ein  nationaler Volksanwalt eingerichtet wird. Zusätzlich sollen bei der Ratifizierung des Zusatzprotokolls zur UN-Anti-Folterkonvention OPCAT die Volksanwälte formell mit der Aufgabe des Menschenrechtsschutzes betraut werden.   

„Nur mit diesen zwei Maßnahmen kann das italienische Ombudsmanwesen grundlegend gestärkt werden und nur unter diesen Voraussetzungen können die italienischen Volksanwälte die Grundrechte und Menschenrechte wirksam schützen“, ist Volgger überzeugt.

 

  Bilder:

 

 

1) Marco Mascia,  direttore dell'Istituto diritti umani presso L'Universitá di Padova


 2) Daniele Lugli,  Difensore civico della Regione Emilia Romagna

 3) Tagungsthema , tema del seminario

 4) Burgi VolggerDaniele Lugli, Difensore civico della Regione Emilia Romagna, Eija Salonen office of the European Ombudsman, Rafael Ribò InternationalOmbudsman Institut

 5) Burgi Volgger ,Eija Salonen office of the European Ombudsman

 

  


 
 

 

Volksanwaltschaft | 27.09.2011 | 10:30

Volgger Präsidentin der europäischen Volksanwälte

Die Generalversammlung des Europäischen Ombudsman-Instituts (EOI) hat die Südtiroler Volksanwältin Burgi Volgger in Novi Sad (Serbien) für zwei weitere Jahre zur Präsidentin gewählt.

Volgger mit EOI-Vizepräsident Dragan Milkov, Serbien  Volgger mit EOI-Vizepräsident Dragan Milkov, Serbien

„Das ist für mich ein Zeichen, dass die Arbeit der Südtiroler Volksanwaltschaft auf internationaler Ebene angesehen ist und ernst genommen wird.“, meint Volgger.

Im Zusammenhang mit der Generalversammlung in der Universität von Novi Sad fand auch eine Arbeitstagung zum Thema „Die tägliche Arbeit des Ombudsman- Probleme und Lösungen“ statt. Ombudsleute aus ganz Europa berichteten, dass es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht leicht ist, das Vertrauen der Bürger in die öffentliche Verwaltung zu stärken. Die Vertreter Osteuropas gaben vor allem Einblick in ihre Arbeit zur Wahrung der Menschenrechte. Eingehend diskutiert wurde die Wichtigkeit der persönlichen Sprechstunden und es wurden auch Erfahrungen über die Vor-und Nachteile der neuen Medien ausgetauscht. Volgger ist überzeugt, dass die Online-Beschwerde im Internet eine moderne und sinnvolle Fortentwicklung des derzeitigen Beschwerderechts darstellt und nach und nach in allen europäischen Ländern eingeführt wird.

Besorgt zeigt sich Volgger über die Entwicklung der Volksanwaltschaften in Italien: Als einziges europäisches Land bestellt Italien keinen gesamtstaatlichen Volksanwalt. Sie kritisierte die Abschaffung des regionalen Volksanwaltes in Friaul Julisch Venetien und die Abschaffung der Gemeindevolksanwälte. „Die gezielte Schwächung der Institution des Volksanwaltes in Italien geht Hand in Hand mit der demokratischen Aushöhlung des Landes“, so Volgger. 

Das Europäische Ombudsman Institut wurde 1988 gegründet und hat seinen Sitz in Innsbruck. Volgger ist die erste Frau an der Spitze des EOI.

Das EOI ist eine gemeinnützige, wissenschaftliche Vereinigung mit dem Zweck, die Ombudsman-Idee zu verbreiten und zu fördern und die europäischen Volksanwälte zu vernetzen und zu unterstützen. Ihm gehören derzeit 117 Ombuds-Institutionen in ganz Europa an: unter anderem aus Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kasachstan, Kirgisien, Litauen, Belgien, Niederlande, Österreich, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn u.a.

              

 

          


 

     

 


  


  important               important              important                     important

 

Dear members of the EOI,

Dear Colleagues,

I am very sorry that I could not attend the conference.

As a result of DDoS-attack "European Ombudsman" e-newspaper suspended its activity. Our e-newspaper is registered in Russia and operates under the laws of Russia.

We do not know who does not like our activity and who is the

Dear members of the EOI,

Dear Colleagues,

I am very sorry that I could not attend the conference.

As a result of DDoS-attack "European Ombudsman" e-newspaper suspended its activity. Our e-newspaper is registered in Russia and operates under the laws of Russia. We do not know who does not like our activity and who is the organizer of the attack on the "European Ombudsman" e-newspaper. Our e-newspaper has been functioning for two years and was designed to integrate ombudsmen from Russia and post-Soviet republics into the European ombudsmen community. Currently we are doing everything to save the e-newspaper. We want to contribute to the development of an ombudsman institute in Russia and other former Soviet countries, and help ombudsmen in these countries work more effectively. It is well known that freedom of speech in post-totalitarian countries is still in danger and needs protection. But we are a non-commercial organization and we do not have the necessary funds to install costly barriers and protection from criminals that are threatening our freedom. We appeal to grantors from different countries and businesses communities with a request to respond to our distress and help us to resume the work of "European Ombudsman" e-newspaper and promote freedom of speech and the ombudsman institute on post-Soviet space in order to protect human rights and freedoms. We thank everyone who gave us informational support (links lead to press-releases): Human Rights Centre "Memorial", Moscow Helsinki Group, Union of Journalists of Russia, Saratov region Ombudsman Nina Lukashova, Perm Territory Ombudsman Tatyana Margolina, Ombudsman of Kaliningrad regionVladimir Nikitin, Ombudsman of Sverdlovsk region Tatiana Merzlyakova, the first Ombudsman of the Saratov region Alexander Lando, Human Rights Defender of Armenia Karen Andreasyan, Ombudsman of the Republic of Ingushetia Jambulat Ozdoyev, Glasnost Defense Foundation, the Institute of Press Development of Siberia, Ombudsman of the Republic of Sakha Fedora Zakharova and others. Prof.Seiran Davtyan, chief editor, member of EOI tel. +7 917 219 04 80 (cell)

 of the attack on the "European Ombudsman" e-newspaper.

Our e-newspaper has been functioning for two years and was designed to integrate ombudsmen from Russia and post-Soviet republics into the European ombudsmen community. Currently we are doing everything to save the e-newspaper. We want to contribute to the development of an ombudsman institute in Russia and other former Soviet countries, and help ombudsmen in these countries work more effectively.

It is well known that freedom of speech in post-totalitarian countries is still in danger and needs protection. But we are a non-commercial organization and we do not have the necessary funds to install costly barriers and protection from criminals that are threatening our freedom.

We appeal to grantors from different countries and businesses communities with a request to respond to our distress and help us to resume the work of "European Ombudsman" e-newspaper and promote freedom of speech and the ombudsman institute on post-Soviet space in order to protect human rights and freedoms.

We thank everyone who gave us informational support (links lead to press-releases):

Human Rights Centre "Memorial",
Moscow Helsinki Group, Union of Journalists of Russia,
Saratov region Ombudsman Nina Lukashova,
Perm Territory Ombudsman Tatyana Margolina,
Ombudsman of Kaliningrad regionVladimir Nikitin,
Ombudsman of Sverdlovsk region Tatiana Merzlyakova,
the first Ombudsman of the Saratov region Alexander Lando,
Human Rights Defender of Armenia Karen Andreasyan,
Ombudsman of the Republic of Ingushetia Jambulat Ozdoyev,
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Ombudsman of the Republic of Sakha Fedora Zakharova and others.

Prof.Seiran Davtyan, chief editor, member of EOI    


 


 

           


 

 

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EOI ac Pres. Burgi Volgger und IOI-Vizepräsident Tom Frawley

 

EOI Präsidentin Burgi Volgger und IOI Vizepräsident Tom Frawley

trafen sich im Rahmen des Regionenkongresses in Strassburg zu einer gemeinsamen Aussprache. Dabei nutzte Volgger die Gelegenheit zu einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch über die Ombudsarbeit im englischsprachigen Raum und  die  Möglichkeiten einer Zusammenarbeit des EOI mit dem IOI.   Das Treffen war sehr freundschaftlich und bot auch die Möglichkeit, die tägliche Arbeit eines regionalen Ombudsman in Südtirol mit der eines regionalen Ombudsman von Nordirland zu vergleichen.

 
IOI Vizepräsident Tom Frawley ist seit September 2000 Ombudsmann von Nordirland. Er ist seit 2004 Mitglied des Vorstandes des IOI und seit 2006/2007 Vizepräsident des IOI. Vor seiner Ernennung zum Ombudsmann war er erfolgsreich im Bereich "Öffentliche Gesundheit" tätig. Frawley ist der dienstälteste nordirische Ombudsman in der Geschichte der Ombudsman-Institution, die 1969 eingerichtet wurde.




Institutionelle Mitglieder -   EOI



European network of ombudsmen



Nationale und Regionale OM - Europäische Union  
European Ombudsman Brussels

International Ombudsman Institute -   IOI

European Parliament - Board of Petitions
 
Mitgliedschaft beim EOI


 
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